Newsletter Außenwirtschaft - März 2021

Länderinformationen

Coronavirus - wirtschaftliche Auswirkungen auf Auslandsmärkten

Das neuartige Coronavirus hat sich zu einer weltweiten Pandemie ausgeweitet. Damit kommen das öffentliche und wirtschaftliche Leben in immer mehr Ländern zum Erliegen. In einem Themenspecial beleuchtet Germany Trade & Invest (GTAI) die wirtschaftlichen Auswirkungen weltweit. Über die Länderauswahl kann gezielt nach Informationen gesucht werden.

Flaggen international
HWK Düsseldorf

Corona in der EU

Die Webseite Re-open Europa informiert Nutzer rund um COVID-19 in den EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.

Wer im weitgehend heruntergefahrenen öffentlichen Leben grenzüberschreitend in Europa reisen muss, kann zusätzlich Re-open Europa jetzt auch als App nutzen! Sie erhalten dort aktuelle Informationen über die Gesundheitslage, Quarantänemaßnahmen, Testanforderungen und Corona-Warn-Apps. Auch die Beschränkungen für Einreisende aus vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete eingestufte Länder nach Deutschland können dort abgerufen werden. Die neue App ist kostenlos für alle Android- und iOS-Geräte verfügbar.

Weitere Informationen:

Die Bundesländer erlassen die Quarantänepflicht in eigener Verantwortung. Für NRW sind diese auf dem Landesportal zu finden.


Brexit

Großbritannien IR_Stone istock
IR_Stone/istock.com


Arbeitnehmerentsendung in das Vereinigte Königreich

Deutsche Unternehmen, die ihre Arbeitnehmer in das Vereinigte Königreich (VK) entsenden möchten, müssen sich mit den Folgen des Brexits auseinandersetzen.

Während die Entsendung im Rahmen verkaufsnaher Dienstleistungen, z.B. bei der Wartung von Maschinen oder Anlagen, die vom Unternehmen selbst an den Abnehmer im VK verkauft wurden, im Rahmen der visumsfreien Geschäftsreise möglich ist, sind Bau- und Ausbauleistungen mit eigenen Mitarbeitern im VK nicht mehr ohne weiteres möglich.

Eine Möglichkeit besteht über die Beantragung eines Frontier Workers Permit (Erlaubnis für Grenzgänger), wenn Unternehmen und ihre Mitarbeiter vor Ende 2020 mindestens einmal pro Jahr in Großbritannien gearbeitet haben. Voraussetzung ist, dass Sie und ihre Mitarbeiter nicht in Großbritannien gelebt haben, sondern dort regelmäßig mindestens einmal in 12 Monaten gearbeitet haben. Die Aufenthalte und Tätigkeiten können im Rahmen von Aufträgen für Privat- und für Geschäftskunden stattgefunden haben. Mit der Antragstellung sind keine Kosten verbunden, die Erlaubnis wird gebührenfrei erteilt. Die Antragsfrist ist der 30. Juni 2021.

Nähere Informationen dazu bietet die Außenwirtschaftsberatung.
Quelle: LGH/HWI NRW

Antworten auf Fragen zu Themen im Zusammenhang mit dem Brexit, wie etwa Umsatzsteueränderungen bei Warensendungen, umsatzsteuerliche Behandlungen sonstiger Dienstleistungen oder Dienstleistungserbringung hat die deutsch-britische Auslandshandelskammer (AHK London) in einer FAQ-Liste zusammengestellt.


Luxemburg: Exportchancen stehen günstig für Baugewerbe

Luxemburg bleibt auch in der Corona-Krise ein attraktiver Markt für Bauelemente aus Deutschland.
Das Preisniveau liegt rund 32 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Im Vergleich dazu: Deutschland übertrifft diesen gerade mal mit sieben Prozent. Zwar wurde die Bauproduktion in Luxemburg von einem starken Einbruch (-60%) im April 2020 getroffen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Schuld daran war die Schließung des Sektors am Beginn des Pandemie-Ausbruchs. Doch danach erholte sich das Baugewerbe schnell und lag 2020 insgesamt nur 8,5 Prozent hinter der Vorjahresleistung. Auch die Gesamtkonjunktur in Luxemburg litt weniger stark unter der Coronakrise als Deutschland und Belgien. Das BIP ging 2020 um 1,6 Prozent zurück.

Qualitativ hochwertige und nachhaltige Produkte sind ein wichtiger Schlüssel zum luxemburgischen Markt.  In welchen Bereichen deutsche Unternehmen gute Geschäftschancen auf dem luxemburgischen Markt haben, zeigte eine Konferenz der deutsch-belgisch-luxemburgischen Auslandshandelskammer am 10. März 2021 auf. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

Quelle: AHK Debelux



News

Glühbirne
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Neue Koordinierungsstelle Außenwirtschaft für das NRW-Handwerk

Die Außenwirtschaftsförderung des Landes NRW wurde 2020 umstrukturiert. Die aus NRW.Invest und NRW.International neu hervorgegangene Gesellschaft zur Außenwirtschaftsförderungdes Landes, NRW.Global Business, unterstützt sowohl Investitionsvorhaben am Wirtschaftsstandort NRW wie auch die Erschließung internationaler Märkte durch Messebeteiligungen, Delegationsreisen und Kooperationsbörsen.

Teil der Neustrukturierung ist auch die am 1.12.2020 gestartete Koordinierungsstelle Außenwirtschaft bei der Landesgewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) e.V. Mit der neuen vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW unterstützten Koordinierungsstelle soll sich der handwerkliche Leistungskatalog in NRW auch international weiterentwickeln. Die Koordinierungsstelle Außenwirtschaft im Handwerk versteht sich als Bindeglied und Unterstützer der vom Land Nordrhein-Westfalen neu geschaffenen Außenwirtschaftsgesellschaft NRW.Global Business. 

Ein zentrales Anliegen der neuen Koordinierungsstelle besteht darin, Handwerksbetriebe in NRW in enger Zusammenarbeit mit den Handwerkskammern und handwerklichen Fachverbänden, die erste Ansprechpartner für Handwerksunternehmen in außenwirtschaftlichen Fragen sind, für das zu sensibilisieren, was international möglich ist. Dabei geht es nicht nur um die Erschließung neuer Exportchancen, sondern gleichfalls um die Förderung der europäischen Integration durch den Austausch handwerklicher Dienstleistungen, die Unterstützung der Außenwirtschaftsberatungen der Handwerkskammern sowie den Aufbau betrieblicher Kooperationen und nicht zuletzt die Vernetzung international tätiger Betriebe und Akteure. 
Quelle: WHKT

 

Veranstaltungen, Messen, Weiterbildung

Messen rclassenlayouts istock
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Workshop „Arbeiten im Ausland unter Pandemie-Bedingungen“ am 14.04.2021

Die Corona-Pandemie schränkt grenzüberschreitende Tätigkeiten erheblich ein. Trotzdem können manche Aufträge nicht verschoben werden. In unserem Online-Seminar möchten wir Sie über die Corona-Situation in den Nachbarländern informieren und was die aktuellen Einreiseregelungen in den Zielländern sowie die Rückreise nach Nordrhein-Westfalen für Sie und Ihre Mitarbeiter bedeuten.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung aber erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.


Workshop „Praxisnah arbeiten in der Schweiz“ am 20.04.2021

Sie planen eine Montage in der Schweiz? Oder Ihr deutscher Auftraggeber hat angefragt, ob Sie Ausbauarbeiten in einem schweizerischen Kanton durchführen können? Bevor Sie in der Eidgenossenschaft arbeiten, müssen Sie sich auf einige Besonderheiten einstellen.

Wer eine Handwerksleistung in der Schweiz ausführt, muss sich an die dort geltenden minimalen Lohn- und Arbeitsbedingungen halten. Viele Aspekte sind dabei zu bedenken, vor allem die Lohnberechnung macht einigen Betrieben zu schaffen. Die Schweizer Löhne sind meist in allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen für die einzelnen Branchen und Kantone geregelt.

Themen des Online-Workshops sind die Melde- und Bewilligungsverfahren, Lohn und Arbeitsbedingungen, der Einsatz von Subunternehmern und Zollformalitäten sowie die aktuelle Corona-Situation. Hier geht es zur Anmeldung.


Geschäftsanbahnung Irland: Renovierung, Modernisierung und nachhaltiges Bauen

Vom 28.06. bis zum 01.07.2021 führt die AHK Irland, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnung nach Irland durch. Initiator und Projektpartner der Reise ist die Handwerkskammer Düsseldorf.

Die Geschäftsanbahnung richtet sich an Handwerksunternehmen für Renovierung, Modernisierung und nachhaltiges Bauen. Das Projekt soll diese Unternehmen bei der Erschließung des Auslandsmarkts Irland, der Positionierung im internationalen Umfeld und dem Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen unterstützen. Die Teilnehmenden an der Geschäftsanbahnung erhalten durch eine Zielmarktanalyse Informationen über die wirtschaftliche Lage, Marktchancen und rechtliche Rahmenbedingungen in Irland. Networking-Veranstaltungen bieten die Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen.

In dem Fall, dass eine vor Ort Durchführung aufgrund der aktuellen Corona Pandemie nicht möglich ist, wird die Reise im digitalen Format angeboten. Hier geht es zur Anmeldung.


Unternehmerreise Mallorca inkl. Ausstellung auf der Messe "Bauen und Handwerk"

Den Charme der mallorquinischen Fincas zu bewahren und dabei modernen Wohnkomfort zu genießen, ist ein Ziel vieler Bauherren und Immobilienbesitzer auf der spanischen Insel. Hochwertiger Innenausbau, Maßnahmen zur Energieeinsparung sowie weitere Renovierungs- und Sanierungsarbeiten in und rund um das Haus sind dabei gefragt – gern auch durch deutsche Handwerksunternehmen.

Reisen Sie mit uns nach Mallorca, lernen Sie den mallorquinischen Markt kennen und präsentieren Sie Ihre Dienstleistungen auf der zweitägigen Messe „Bauen & Handwerk” in Santa Ponça! Die Messe erfreut sich eines starken Zulaufs und einige Immobilienbesitzer haben bereits konkrete Renovierungsanfragen; dies haben die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt. Der Zeitpunkt der Messe liegt voraussichtlich in den Herbstferien von NRW, in denen sich viele Immobilienbesitzer auf Mallorca aufhalten und anstehende Reparaturarbeiten planen.

Damit ist die Messe ideale Plattform für Handwerksunternehmen, die Immobilien durch gehobenen Innenausbau, Maßnahmen zur Energieeinsparung oder technische Innovationen zu mehr Wertigkeit verhelfen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.


Verschoben: Baumesse in den Niederlanden jetzt im Oktober 2021

Kaum etwas ist so sicher, wie die Erkenntnis: Es wird immer gebaut! Die BouwBeurs in Utrecht ist die größte Baumesse in den Niederlanden und die ideale Plattform sowohl für Handwerker aus dem Bau- und Ausbaubereich als auch für die Bauindustrie, Architekten und Designer. Sie spricht private Bauherren ebenso an wie gewerbliche Baupartner, denn sie vereint alle Sektoren unter einem Dach – vom Rohbau bis zur Forschung und Entwicklung.

Das Land NRW wird zum 7. Mal mit einem Firmengemeinschaftsstand vom 18.-22. Oktober 2021 auf der BouwBeurs vertreten sein. Eine Möglichkeit, die Unternehmen aus der Baubranche unbedingt nutzen sollten, um in den Niederlanden gesehen zu werden. 2021 stehen die Themen „Nachhaltiges, modulares und zirkuläres Bauen, Renovierung & Wartung, Gesunde Gebäude, Technologie & Industrialisierung“ im Vordergrund.

Aufgrund von COVID19, wurde die Messe von Februar 2021 nun in den Oktober 2021 verschoben. Interessierte Unternehmen melden sich gerne schon jetzt vorab bei der Außenwirtschaftsberatung.



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