Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks
ZDH

Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

Junghandwerkerinnen und -handwerker haben die Chance, anderen ihr Talent und ihre Leidenschaft für den Beruf zu zeigen und sich mit den Besten ihres Faches zu messen. Ein gutes Abschneiden bei einem anerkannten Wettbewerb erhöht auch die Karrierechancen.

Wie ist der Ablauf?

Der Wettbewerb ist in mehrere Ebenen gestaffelt

Innungsebene

In der Regel qualifizieren sich die Gesellinnen und Gesellen als Innungssieger für den Wettbewerb.

Kammerebene

Es werden die besten Gesellinnen und Gesellen im Kammerbezirk ermittelt. Die jeweiligen Sieger in den Wettbewerbsberufen sind dann zur Teilnahme auf der nächsten Ebene berechtigt: dem Landeswettbewerb.

Landesebene

Auf der Landesebene messen sich alle nordrhein-westfälischen Kammersieger des jeweiligen Wettbewerbsberufes, um die beste Gesellin oder den besten Gesellen in NRW zu ermitteln.

Bundesebene

Die Landessiegerinnen und Landessieger aus allen 16 Bundesländern nehmen am Bundeswettbewerb teil und stellen sich ihrer Konkurrenz aus ganz Deutschland. Wer sich auch hier durchsetzt, wird am Ende zur Bundessiegerin oder zum Bundessieger gekürt. Ausgewählte Siegerarbeiten werden der Öffentlichkeit in Form einer Ausstellung präsentiert. Und auch die Medien zeigen großes Interesse an den Landessiegern!

Europaebene: EuroSkills

In ausgewählten Gewerken geht es noch weiter. Bundessiegerinnen und -sieger haben die Chance, Europameister/in zu werden.

Wer kann teilnehmen?

  • Ihre Gesellen- bzw. Abschlussprüfung wurde in der Zeit vom Herbst des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt.
  • Zum Zeitpunkt der Gesellen- oder Abschlussprüfung waren Sie nicht älter als 27 Jahre, haben also das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet.
  • Im Gesamtergebnis der Gesellenprüfung muss die Note "gut" (81 Punkte) erreicht worden sein, sofern nicht praktische und theoretische Prüfungsbereiche getrennt ausgewiesen wurden. In diesem Fall muss das Ergebnis mindestens "gut" (81 Punkte) im praktischen und "befriedigend" (67 Punkte) im theoretischen Prüfungsbereich sein.



Die Gute Form im Handwerk

Parallel zum "Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks" wird - ebenfalls jährlich - der Wettbewerb "Die gute Form im Handwerk - Handwerker gestalten" durchgeführt. Er richtet sich speziell an Gesellinnen und Gesellen der gestaltenden Handwerke.

Zielsetzung

  • Die ästhetische Qualität von Produkten des Handwerks in der Ausbildung fördern
  • Die schöpferische Phantasie sowie die Entwicklung zeitgerechter Produktlösungen mit traditionellen oder neuen Werkstoffen anregen
  • Erkenntnisse für die Entwicklung der Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Formgebung und Gestaltung gewinnen
  • Begabte Lehrlinge, die im Wettbewerb als Preisträger hervorgehen, in ihrer beruflichen Entwicklung weiter fördern
  • Die Öffentlichkeit auf die Bedeutung der Formgebung und Gestaltung in der handwerklichen Ausbildung aufmerksam zu machen.

Voraussetzungen für die Teilnahme

  • Die Gesellen- bzw. Abschlussprüfung wurde in der Zeit vom Winter des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt
  • Zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung ist der Teilnehmer nicht älter als 27 Jahre, also hat das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet
  • Die Wettbewerbsarbeit muss mindestens die Note "gut" (81 Punkte) in der Gesellenprüfung erhalten haben.



Nathalie Dönninghaus HWK Düsseldorf

Nathalie Dönninghaus

Sachbearbeiterin

Georg-Schulhoff-Platz 1
40221 Düsseldorf
Tel. 0211 8795-632
Fax 0211 8795-95632
nathalie.doenninghaus--at--hwk-duesseldorf.de

Ralf Bruckuf, HWK Düsseldorf HWK Düsseldorf

Ralf Bruckuf

Ausbildungsberater

Georg-Schulhoff-Platz 1
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