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Werkverkehr - Meldepflichten

Handwerksbetriebe, die Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zGM nutzen, unterliegen den Bestimmungen des Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG).

Über die Verpflichtung zur Meldung (und in seltenen Fällen zur Genehmigung) beim Bundesamt für den Güterverkehr unterrichten in der Regel die Fahrzeugverkäufer. Da diese – seit Jahrzehnten bestehende – Meldepflicht in jüngster Zeit wieder stärker kontrolliert zu werden scheint, weisen wir im Folgenden erneut auf die Bestimmungen hin.

Nur in wenigen Fällen führen Handwerksbetriebe genehmigungspflichtigen "gewerblichen Güterkraftverkehr" im Sinne des Güterkraftverkehrsgesetzes durch. (Dies betriff zumeist nur das eigentliche Transportgewerbe.)

In der Regel betreiben Handwerker "Werkverkehr". (Soweit nur Beförderung eigener Güter vom oder zum Unternehmen mit eigenen Fahrzeugen und eigenem Personal erfolgt und die Transporttätigkeit lediglich eine Hilfstätigkeit darstellt.)

Zur Definition siehe:

www.zdh.de/themen/wirtschaft-energie-umwelt/verkehr/werkverkehr.html

Nach § 15a Abs. 2 GüKG muss jeder Unternehmer, der Werkverkehr mit Fahrzeugen ab einer zGM von 3,5 Tonnen betreibt, sein Unternehmen vor Beginn der ersten Beförderung einmal beim Bundesamt für Güterverkehr für die Werksverkehrsdatei anmelden. Dasselbe gilt für Änderungen der Unternehmensangaben und Abmeldungen der Fahrzeuge.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesamts für Güterverkehr (BAG):

 www.bag.bund.de  
 Hinweise des BAG zur Anmeldung
  
 Anmeldeformular des BAG

Andrea Raddatz

Abteilungsleiterin

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